Curandera - Lebensberatung
Schamanismus
 
Trommel bauenEs ist im Rahmen dieser Webseite aus Platzgründen leider nicht möglich wirklich tief in den Schamanismus und die Energie-Arbeit einzutauchen. Wer mehr darüber wissen möchte kann sich jederzeit bei mir melden, ich gehe gerne auf alle Fragen ein.
 
 
Einblick
 
Schamanismus ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon bei steinzeitlichen Höhlenmalereien und Funden hat man Hinweise auf Frühformen den Schamanismus gefunden. Der Schamane ist seit jeher eine zentrale Figur in der Gemeinschaft, der zwischen der alltäglichen und der geistigen Welt vermittelt und diese  besondere Fähigkeit zum Wohl seiner Mitmenschen einsetzt. Die Grundelemente des Schamanismus sind die Interaktion mit Geistwesen und die Seelenreise.
 
Die drei Welten
 
Das schamanische Weltbild gliedert sich in drei Bereiche: die obere, die mittlere und die untere Welt. Die obere und untere Welt sind jeweils wieder in mehrere Welten gegliedert, sind also sehr vielschichtig.
 
Die mittlere Welt wird von den lebenden und toten Seelen, von den Naturgeistern und anderen bestimmt. Die untere Welt wird von den Krafttieren, den eigenen geistigen Helfern und der Mutter Erde belebt und die obere Welt welche der Weisheit und dem Geistigen im Allgemeinen zugeteilt wird, beheimatet auch unsere geistigen Lehrer. Ich bewege mich bei meinen geistigen Reisen in diesen drei Welten, je nach dem was erledigt werden soll in der mittleren, unteren oder oberen Welt.
 
Alle diese Welten werden durch den Weltenbaum
miteinander verbunden, dem uralten Symbol für kosmische Ordnung.
 
Die 4 Himmelsrichtungen
 
Die vier Himmelsrichtung haben bei allen Naturvölkern essentielle Bedeutung. Jeder Himmelsrichtung sind besondere Wesen, Eigenschaften und Kräfte zugeordnet und sie werden bei allen Zeremonien geehrt. Da ich nicht etwas von einer anderen Kultur übernehmen wollte, habe ich mich selbst auf die spirituelle Suche in meinem Innern gemacht:
 
Norden
 
Ich bitte meine Krafttiere mich in den Norden zu bringen. Ich reise durch die Luft und sehe Berge. Klare Luft und klare Strukturen. Da kommt mir eine Schneeeule entgegen, sie ist die Hüterin des Nordens und ist sehr weise. Sie sagt Klarheit, Struktur, Beständigkeit, Stille, Ruhe, Zurückziehen der Energie und das Bündeln der Kraft seien charakteristisch für den Norden. Ich solle alles einfach halten, dann ist alles einfach. Wir alle entscheiden selbst, ob wir etwas kompliziert machen oder nicht. Sie zeigt mir eine Mistel, die Pflanze des Nordens. Die Mistel ist auch im tiefsten Winter grün und nahezu resistent gegenüber Wettereinflüssen. Sie hat grosse Kraft und wirkt als starke Schutzpflanze. Ich kehre zurück
 
Osten
 
Ich komme an einem Strand an und es ist Nacht. Ich wundere mich, da im Osten ja die Sonne aufgeht. Da sehe ich schon wie sich einzelne Sonnenstrahlen den Weg durch die Nacht bahnen. Sonnenaufgang...es ist wunderschön und in kurzer Zeit ist es hell. Da kommt mir ein Kranich entgegen, der Hüter des Ostens. Er sagt der Osten stehe für den Neuanfang,  die Reinheit, Unschuld, Freude und Wärme. Vor allem die Unschuld sei wichtig dabei, man soll jeden Tag wieder die Unschuld eines jeden gelten lassen, sonst gibt es keinen wahren Neuanfang. Als Pflanze gehört der Frauenmantel zum Osten. Der Frauenmantel repräsentiert für mich die Regeneration und Harmonisierung.
 
Süden
 
Ich lande auf einer weiten ausgedörrten Ebene. Die Sonne brennt gnadenlos auf alles herunter und ich sehe kein Lebewesen und keine Pflanze. Ich denke "Wasser sparen und speichern, mit den Kräften haushalten". Hier sieht es von aussen verdörrt aus, ist aber doch voller Leben. Dann sehe ich eine Schlange die sich uns nähert. Ich frage sie ob sie uns etwas über den Süden erzählen möchte. Sie sagt auch der Süden wäre nichts ohne das Wasser. Wenn es regnet, erwachen alle Samen in der Erde zu prachtvollem Leben. Es sei also wichtig wie die Samen zu sein, nicht zu exponiert zu sein, dass man austrocknet, aber auch nicht zu zurückgezogen, damit einen das Wasser noch erreichen kann. Ein Mittelweg sei anzustreben. Ich frage sie was für eine Pflanze dem Süden angehört und sie sagt der Kaktus. Er kann sehr viel Wasser speichern und somit sehr lange ohne Wasser auskommen. Auch von ihm können wir etwas lernen: Wenn wir in uns genug Kraftvolles speichern können, auch Emotionen und erhebende Erlebnisse, können wir lange leben auch wenn von Aussen nichts Stärkendes kommt. Wir werden unabhängig von Aussen.
 
Westen
 
Ich komme auf meiner spirituellen Reise wieder am Meer an, allerdings ist es hier kühl und sehr stürmisch. Ich stehe auf einer Klippe, unten ist ein schmaler Kiesstrand. Das Licht ist grau und das Meer ist voller Wellen. Es bläst ein starker Wind. Ursprünglichkeit, Urkraft, Ursprung, das Wesentliche, Wildheit. Ich sehe unten eine Robbe aus dem Wasser kommen. Es erzählt mir, sie seinen die Künstler des Meeres. Sie verbinden das Nützliche mit dem Angenehmen, spielen sehr viel im Wasser. Das innere Kind bewahren sei sehr wichtig! Wir sollen uns wieder auf das Wesentliche, auf den Ursprung besinnen und spontan und wandelbar bleiben. Die zugeordnete Pflanze sei die Alge, sagt sie. Die Alge bewegt sich flexibel im Meer, bleibt aber fest verwurzelt. So kann sie auch Stürme überstehen.
 
 
Initiation
 
Nach der Vorstellung schamanischer Tradition, entscheidet man sich nicht dazu Schamane zu werden, sondern wird von den Geistern auserkoren und dazu gedrängt diesen Lebensweg zu gehen. Die Fähigkeit Schamane zu werden, beruht also auf der Fähigkeit, in Träumen und Visionen die Botschaften der spirituellen Welt wahrnehmen zu können. Meist nimmt man diesen Ruf schon während der Kindheit wahr. Jeder Schamane hat einen geistigen Lehrer der ihn führt und lehrt sowie anfänglich auch Lehrer in der alltäglichen Welt, die ihn in die korrekte Durchführung von Ritualen einweisen und ihn die richtigen Techniken bei der Heilarbeit beibringen. Nachdem der angehende Schamane dann auf seine Fähigkeiten geprüft wurde, wird er erst als Schamane initiiert.
 
Man entscheidet sich nicht dazu Schamane zu werden, man ist dazu bestimmt.
 
Curanderismo
 
Curanderos sind Heiler, die auf allen Ebenen ganzheitlich wirken. In Südamerika, besonders in Mexiko ist diese uralte Art zu heilen ein fester Bestandteil des Alltags aller Menschen und so normal wie für uns der Gang zum Hausarzt. Die Kraft, die Geistwelt und auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit ist dort ein ständiger Teil des alltäglichen Lebens.
 
Curanderismo ist nicht nur eine Technik, sondern vielmehr ein ganzes Heilsystem, das verschiedene Techniken in sich vereint, dadurch ist es so wirkungsvoll. Der Mensch wird an Körper, Geist und Seele behandelt, was natürlich auch die Arbeit im energetischen Sinne und die spirituelle Arbeit einschliesst. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, ist wirkliche Heilung aber nur dann möglich, wenn der Mensch selbst, wirklich dazu bereit ist an sich zu arbeiten.
 
 
Krafttiere
 
Jeder Mensch hat ein Krafttier. Dieses Wesen begleitet uns meist ein Leben lang, beschützt und führt uns  und versucht mit allen Kräften alles was uns schaden könnte von uns abzuhalten. Es ist wichtig die Verbindung zum eigenen Krafttier zu pflegen, denn es ist wirklich ein sehr wichtiger Freund und Helfer.  
Nicht jeder Mensch hat ein Krafttier wie Adler, Wolf oder Bär obwohl sich sicherlich Viele so einen schon auf den ersten Blick kraftvollen Begleiter wünschen. Oft sind es Tiere wie Schmetterling, Igel oder Maus die aber genau so kraftvoll sind. Jedes Krafttier hat seine ganz besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten die nicht zu unterschätzen sind egal wie klein es von Natur aus wirkt. Sobald Du weisst welches Dein Krafttier ist, setze Dich so intensiv wie möglich mit diesem Tier auseinander. Je näher Du ihm bist und je intensiver Du Dich mit ihm beschäftigst desto besser. Es ist wie in einer Freundschaft, je mehr Du investierst, desto stärker ist das Band zwischen Euch.